Brigitte Grawe Fotografie & Blog

Fotografie

„Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“ Bresson

Zur Fotografie kam ich durch meine Computerkunst, die auf der digitalen Veränderung eigener Fotos beruht. Die dafür notwendigen Bilder machte ich zu Beginn mit einer einfachen Digicam. Im Laufe der Zeit wurde mehr daraus, als nur die ‚Beschaffung‘ geeigneter Ausgangsbilder. Der Anspruch stieg, sowohl in Bezug auf die Fotos, als auch zwangsläufig auf die Technik. So rüstete ich auf, und erwarb im Laufe der folgenden Jahre immer neue, jeweils hochwertigere Digitalkameras. Eine professionelle Ausrüstung kam damals noch nicht in Frage. Das lag neben dem finanziellen Aspekt daran, dass ich wenig Lust darauf hatte, ständig eine umfangreiche Ausrüstung mit mir herumzutragen. Um wieviel praktischer erschien mir doch dagegen die handliche Digi, die in jede Tasche passte. Da ich immer und überall fotografiere, ist die jeweilige Kamera zu einem ständigen Begleiter geworden. Auf einer Fototour entstehen schnell mal an die 500 Bilder. Vor allem auf Reisen wächst mein Portfolio; da komme ich immer mit einigen tausend Fotos wieder nach Hause. In den letzten 7 Jahren habe ich insgesamt ca. 400.000 Fotos gemacht.

Mit der Zeit stieg das Interesse Außenstehender an meinen Fotos deutlich an. Mir selbst wurde immer klarer, dass sich schon längst ein weiterer künstlerischer Bereich herausgebildet hatte. Ich begann mich, auch aufgrund meiner vielen Reisedokumentationen, auf die Fotografie moderner Architektur zu spezialisieren.  Sicherlich kein Zufall, denn dafür interessiere ich mich schon lange und intensiv. Dass ich mit dieser Entscheidung goldrichtig liege, zeigt mir das begeisterte Feedback einiger ArchitektInnen. Mein Fokus liegt seit kurzem auf Wolkenkratzern, da reicht eine Digitalkamera nicht mehr.

Klar, dass ich nun doch eine professionelle Ausrüstung brauchte. Ich entschied mich für eine Spiegelreflexkamera. Das heißt aber nicht, dass meine gute, alte Sony Digi-Cam in die Tonne fliegt – auf keinen Fall! Gerade durch die hochwertige Canon stelle ich fest, wie gut sie ist. Leider hat sie inzwischen gut und gerne mehr als 150.000 Fotos auf dem Buckel. So langsam zeigen sich die ersten Schwächen, und sie hat den Ruhestand verdient. Als Zweitkamera wird sie aber auf jeden Fall weiter mit mir reisen.

An der neuen Kamera  freue mich täglich, auch wenn es ein recht teures Vergnügen ist. Aber dafür eröffnet Sie mir ganz neue, ungeahnte künstlerische Möglichkeiten. Das wird vor allem meine Fotografie zukünftig maßgeblich prägen. Und ich freue mich nun natürlich umso mehr auf meine anstehenden Reisen, vor allem in die USA.  Ende des Jahres nehme ich an einer Kunstmesse in New York teil. Die dortigen Skyscraper mit der neuen Kamera zu fotografieren, weckt meine höchsten Erwartungen. Man darf also insgesamt gespannt sein …

*

 

%d Bloggern gefällt das: